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Scharnhorst-Quartier herausgeputzt

Quartier ein Zeugnis für qualitätvolles Bauen vor fast hundert Jahren

Oberbürgermeister, Baustadträtin, Geschäftsführer und Anwohner feierten eine wichtige Etappe bei der Rekonstruktion des historisch bedeutenden „Scharnhorst-Quartiers“

Dieses besondere Quartier wurde in enger Zusammenarbeit von Magistrat, Stadtplanungsamt und den Wohnungsgesellschaften GWF und STÄWOG behutsam zu einem Zeugnis für qualitätvolles Bauen vor fast hundert Jahren wiederhergestellt. Jedoch nicht als lebloses Monument, sondern als lebendiges Quartier mit besonderem Charme.

So wurden die Hauszuwegungen im Bereich der Scharnhorststraße in ihrer ursprünglichen Form erneuert und bauzeitlich typisch gepflastert. Was jetzt noch fehlt, ist eine der Entstehungszeit entsprechende Heckenbepflanzung.

Viel Handarbeit, handwerkliches Können und Liebe zum Detail waren gefragt, um die Fassade der in der Tradition des Expressionismus 1929 erbauten Wohnanlage Bürgermeister-Smidt-Str. 173 – 183, Hardenbergstraße 1 und Waldemar-Becké-Platz 2 – 6 bauzeitlich zu sanieren. Die Wohnanlage mit dem Klinkerbau bildete den zehnten Bauabschnitt des 1921 in Bremerhaven begonnenen städtischen Wohnungsbauprogramms unter der Gesamtleitung des damaligen Baustadtrats Julius Hagedorn. Die Fassaden sind insgesamt von einer sehr flächigen, unprofilierten Gesamtwirkung. Sie wird aus dunklen Handstrichziegel, die in einem auffallend unregelmäßigen, „wilden“ Verbund vermauert sind, gebildet. Dadurch erhält die Wohnanlage in seiner hervorgehobenen Position am Waldemar-Becké-Platz und entlang der Bürgermeister-Smidt-Straße einen erkennbar repräsentativen Anspruch, der nun rekonstruiert wurde. Dazu ließ die STÄWOG über 60.000 Ziegel in einer kleinen Ziegelei in Drochtersen nachbrennen und per Hand einbauen.