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„Bremerhaven wächst – die STÄWOG baut“, Neubauprogramm „STÄWOG 2025“

Rund 70 Mio. Euro in den nächsten neun Jahren will die Städtische Wohnungsgesellschaft Bremerhaven mbH (STÄWOG) in den Neubau von rund 400 Wohnungen investieren. Die Investitionen gelten sowohl dem reinen Wohnungsneubau als auch dem Ausbau schon vorhandener Gebäude. Daneben sind weitere 40 Mio. EURO für die Modernisierung des Bestandes vorgesehen. Das erklärte STÄWOG-Geschäftsführer Sieghard Lückehe nach einer Sitzung des Aufsichtsrats seiner Gesellschaft, der diesem Programm mit dem Namen „STÄWOG 2025“ zugestimmt hat.

Nach rund 20 Jahren Stillstand beim Wohnungsneubau kommt damit nun wieder Bewegung in diesen Aufgabenbereich der STÄWOG. „Die Dynamik der positiven Stadtentwicklung ist unübersehbar“, erklärte Bremerhavens Oberbürgermeister und STÄWOG-Aufsichtsratsvorsitzender Melf Grantz, der diese Entwicklung so zusammenfasste: „Bremerhaven wächst – die STÄWOG baut.“ STÄWOG-Geschäftsführer Sieghard Lückehe benannte die Eckpunkte für das ehrgeizige Programm: „Uns kommt es darauf an, mit allen neuen Bauten Qualitäten zu schaffen, um damit die Stadt in einem nachhaltigen Wachstumsprozess zu unterstützen. Dabei werden wir sowohl sozialgebundenen als auch freifinanzierten Wohnungsbau umsetzen. Dafür aktivieren wir zum großen Teil eigene Bestandsgrundstücke, die dezentral über das ganze Stadtgebiet verteilt sind.“

Bremerhaven ist weiter auf Wachstumskurs

„Bremerhaven hat sich in den vergangenen zehn Jahren wirtschaftlich positiv entwickelt, wodurch rund 7.500 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze neu entstanden sind“, betonte Oberbürgermeister Grantz. Um in diesem Kontext attraktive Wohnungsangebote für Berufstätige und noch einpendelnde Beschäftigte in der Stadt zu schaffen, soll von der STÄWOG sowohl in reine Neubauten als auch in Um- und Ausbauten bereits bestehender Gebäude kräftig investiert werden.

STÄWOG-Geschäftsführer Lückehe unterstrich bei der Vorstellung des Programms „STÄWOG 2025“, dass seine Gesellschaft auch zukünftig ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden und breiten Schichten der Bevölkerung bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellen werde. Im Zuge des demografischen Wandels würden allerdings neue Anforderungen auf die Gesellschaft zukommen. Diese werde die STÄWOG vor allem mit dem Bau von kleineren, barrierefreien und energetisch optimierten Wohnungen erfüllen, um dem zunehmenden Anteil von älteren Menschen mit niedrigem Haushaltseinkommen Rechnung zu tragen.

Drei Programmschwerpunkte

An erster Stelle des Programms „STÄWOG 2025“ stehen Neubauten auf Grundstücken, die der STÄWOG bereits gehören und die ein gesichertes Baurecht haben. So könnten für rund 40 Mio. Euro ca. 250 Wohneinheiten errichtet werden, die sich auf etwa zehn Grundstücke im gesamten Stadtgebiet verteilen.

Um wirtschaftlich tragfähige Lösungen zu schaffen, sollen Grundrisstypen entwickelt werden, die für serielles Bauen geeignet sind. Das serielle Bauen führt zu günstigeren Baukosten, wobei die Wohnungen in der Regel barrierefrei und energetisch optimiert erstellt werden. Dabei werden Grundrisstypen erarbeitet, die flexibel sind und eine hohe Ausnutzung der Flächen ermöglichen. Um die Kosten weiter zu senken, sollen laut Lückehe möglichst viele Planungs- und Überwachungsleistungen von der STÄWOG selbst erbracht werden.

Einen zweiten Schwerpunkt des Programms „STÄWOG 2025“ bildet der Bau von ca. 100 höherwertigen Wohneinheiten, die für eine positive Entwicklung der Stadt und ein wirtschaftlich notwendiges Portfolio der STÄWOG notwendig sind. Für diesen Schwerpunkt veranschlagt die STÄWOG Investitionen in Höhe von ca. 20 Mio. Euro.

Ein dritter Schwerpunkt ist das Engagement der STÄWOG gemeinsam mit der Stadt gegen Schrottimmobilien. In derzeit fünf Objekten in Mitte („Alte Bürger“) und in Lehe (Goethequartier) will die STÄWOG für die Erschließung von etwa 50 Wohneinheiten rund 10 Mio. Euro aufwenden.

Lückehe verwies darauf, dass parallel zu den Neubauplänen in beträchtlichem Umfang in den Bestand investiert werde, um weiterhin attraktive Wohnungen in allen Stadtteilen Bremerhavens anbieten zu können.