Besuch der Begleitforschung

in der Heinrichstr. 34

Die Begleitforschung macht sich ein Bild von dem Baufortschritt. Sieghard Lückehe (STÄWOG), Felix Lauffer (BBSR), Andreas Dalkowski (Solidar), Christina Hagenhoff (TU Ostwestfalen-Lippe), Markus Wickmann (STÄWOG) Foto: Heiko Sandelmann

In der Heinrichstraße 34 baut die STÄWOG ein Studierendenwohnheim. Das Gebäude verdeutlicht die Zukunft des Bauens: Es wird heute schon so gebaut, dass es in 20 Jahren auch durch Senioren oder Familien bewohnt werden kann. Hintergrund ist der demografische Wandel, der nur schwer prognostizieren lässt, welche Wohnungsnachfrage in 20 Jahren in Bremerhaven vorherrscht. Die Antwort heißt: variabel bauen oder „Vario-Wohnungen“.

„Vario-Wohnungen“ ist ein Modellvorhaben, das in bundesweit 19 mit Fördermitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) Verkehr geförderten Modellprojekten erprobt, wie Vario-Wohnungen konzipiert sowie schnell und kostengünstig gebaut werden können. Der Bund erhofft sich davon Anregungen für flexibles Bauen als Regelfall in der Zukunft.

Um die Erkenntnisse zu sammeln und für die Fachwelt aufzubereiten, hat das BMI sein eigenes Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung sowie weitere Begleitforscher beauftragt. Das Begleitforschungsteam aus Bonn, Berlin und Minden ist auf die Baustelle gekommen, um den Sachstand zu begutachten.

Neben dem Baustellenbesuch stand ein zweistündiges Gespräch mit Vertretern der STÄWOG und den Architektinnen auf dem Programm. Die Begleitforschung zeigte sich erfreut über den Baufortschritt und die Erkenntnisse, die das Bauvorhaben in der Heinrichstraße 34 für variables Bauen und die Bauforschung in Deutschland liefert.